Tierschutzhunde – mein tiefstes Warum
Tierschutzhunde – mein tiefstes Warum

Tierschutzhunde – mein tiefstes Warum

Alles begann mit Pepe

Pepe war mein erster Hund aus dem Tierschutz – ein kleiner, neugieriger Kerl mit großen Augen und einer noch größeren Portion Lebensfreude und gute Laune im Gepäck.
Er kam aus Spanien und mit ihm war alles leicht. Ein Hund, der mit wenigen Wochen im Müll gefunden wurde und als er alt genug war, nach Deutschland in eine Pflegestelle gekommen ist.
Kein Trauma, keine Angst, keine großen Baustellen, Schwierigkeiten oder Herausforderungen. Nicht alle Tierschutzhunde bringen einen großen, schweren Rucksack mit. Er ist mit leichtem Gepäck gekommen, aber einer großen Aufgabe bei mir.
Einfach nur ein kleiner großer Schatz, der mich mit seiner Fröhlichkeit und Leichtigkeit immer wieder angesteckt hat und mich zum Lächeln gebracht hat.
Ich hatte kurz vorher meine Seelenhündin Zoe verloren und steckte in einem tiefen, tiefen Loch der Trauer.
Pepe hat etwas in mir geheilt. Nicht, weil er sie ersetzen sollte, sondern weil wir etwas Neues und Eigenes erschaffen haben. Eine neue Liebe, eine neue Verbindung und ein neues Leben.
Er hat mich gerettet. Ich kann das genau so sagen.
Und er tut es immer noch. Jeden. Einzelnen. Tag.

Pepe

Lola: Was Vertrauen wirklich bedeutet

Lola kam ziemlich genau ein Jahr nach Pepe. Auch aus Spanien, aber diesmal mit einem richtig großen und schweren Rucksack im Gepäck.
Sie war ein krasser Angsthund, der sich vor allem und jedem fürchtete – vor Menschen, Geräuschen, der Umwelt, dem Leben – und auch vor mir.
Ich habe sie nicht „repariert“. Ich habe sie gehalten (im übertragenen Sinne, denn anfassen war am Anfang kaum möglich).
Heute ist sie ein anderer Hund – mutig, offen, entspannt. Und das nicht so sehr, weil ich mit ihr trainiert habe, sondern weil ich sie gesehen habe. In ihrer wahren Persönlichkeit. Und vor allem weil ich ihr und uns Chancen und Möglichkeiten eröffnet habe, sich zu entwickeln. In ihrem eigenen Tempo. So durfte sie wachsen und ich auch.
Und ich kann voller Stolz sagen, dieses kleine, zarte Hundewesen ist über sich und ihre Ängste hinaus gewachsen. Es macht mich immer noch jedes Mal sentimental, wenn ich mir ihren Weg vor Augen führe.
Veränderung ist immer möglich. Egal, wie alt ein Hund ist. Egal, welche Vergangenheit er hatte. Egal, welche Rasse er hat. Veränderung ist immer möglich.

Lola

Zazou hat alles über den Haufen geworfen

Zazou kam nicht aus dem Tierschutz – aber sie ist ein Wolfshund (eine der Rassen, über die es wahnsinnig viele Vorurteile gibt). Sie war ein Schlüssel in anderer Hinsicht.
Mit ihr durfte ich lernen, wie viel mehr es braucht als Erziehung und Training. Denn das wird immer nur an der Oberfläche kratzen und niemals tief gehen können.
Sie hat mich herausgefordert, meine Haltung zu hinterfragen, tatsächlich tiefer zu gehen und wirklich hinzusehen. Nicht nur bei ihr, sondern auch bei mir.
Wenn ein Mensch sich eine wirkliche, echte Verbindung zum eigenen Hund wünscht, gibt es keine Alternative.
Ohne sie würde ich heute nicht so meinen Hunden leben, wie ich es tue und auch nicht so arbeiten, wie ich es tue.
Weil wir Verbindung geschaffen haben, eine echte, tiefe und ehrliche Verbindung. Und Verbindung das Element ist, dass bei einem Mensch-Hund-Team alles verändern kann – so wie bei uns.

Zazou

Baba, mein erster rumänischer Straßenhund

Unsere Begegnung war absolut magisch. Wir waren gerade mal seit vier Tagen in Rumänien (zum ersten Mal in 2023) und sind von einem Spaziergang zurück gekommen. Plötzlich war er da und lag neben dem Sprinti (das ist mein Van). Offensichtlich ein Straßenhund, der mich mit seiner Gelassenheit und in sich ruhenden Ausstrahlung sofort berührte.

Ich verliebte mich augenblicklich in ihn. Ich wollte ihn mitnehmen, ihn beschützen, ihm ein „besseres“ Leben schenken – ich wollte ihn „retten“.
Aber Baba wollte gar nicht gerettet werden. Nicht, weil er mich nicht mochte (ganz im Gegenteil, unsere Seelen sind tief verbunden) – sondern weil er dort, wo er war, genau richtig war. Frei. In seinem Rhythmus. In seinem Zuhause. Am Kloster. Wo er hingehört.

Er hat mir auf sanfte und gleichzeitig eindrucksvolle Weise gezeigt, dass „retten“ nicht immer das ist, was wir glauben. Dass Liebe bedeutet, Entscheidungen zu respektieren – auch wenn sie anders ausfallen, als wir sie uns wünschen. Und dass Verbindung auch dann bleibt, wenn Wege sich trennen.

Baba war nicht „mein“ Hund – aber er ist einer meiner größten Lehrer. Und ein so wichtiger Teil meines Warum.

Baba

Ein Besuch, der alles verändert hat

Ich war im Juni zum ersten Mal in einem rumänischen Tierheim und dieser Besuch hat etwas in mir verschoben.
Vielleicht war es dieses eine stille Sein mit einem der Hunde.
Das vorsichtige Schnüffeln an meiner Hand von einer Hündin, die sonst nie zu Fremden geht.
Oder einfach all die tollen Hunde, die ihre eigene Geschichte mitbringen und bald eine neue Geschichte ihres Lebens in Deutschland schreiben werden.
Vielleicht war es auch der eine Hund, der mich so sehr an Baba erinnert hat.

Oder das leise, klare Gefühl: Hier wird meine Arbeit am dringendsten gebraucht.

Ich kann es nicht ganz erklären – aber mein Herz hat sich neu ausgerichtet.
Und ich folge dem.

Das sind die Hunde, die mein Herz verändert haben. Und meinen Weg.

Besuch im Tierheim in Anina

Hunde aus dem Tierschutz

Gerade sie werden so oft missverstanden, obwohl die Menschen, die einem dieser Hunde ein neues Zuhause schenken, doch nur das Beste für sie wollen. Sie wollen ihnen Liebe schenken und ein sicheres Zuhause, ein Leben, das so viel schöner ist, als das, was sie auf der Straße oder im Tierheim hatten.
Und gleichzeitig werden diese Hunde in ein Leben geschubst, das rein gar nichts mehr mit ihrer bisherigen Lebenswirklichkeit zu tun hat. Das klingt aus Menschensicht erstmal gut, aber ist es das auch immer aus Sicht des Hundes?
Denk an Baba. Nicht jeder Hund wünscht sich das, was wir aus unserer Sicht als besseres Leben definieren.
Und noch etwas: Es kursieren so viele gut gemeinte Ratschläge, die auf völlig veralteten Ansätzen beruhen und gerade bei Tierschutzhunden noch viel mehr kaputt machen. Sie richten viel mehr Schaden an, als dass sie helfen. Und doch sind sie immer noch so verbreitet.
Diesen Hunden möchte ich helfen. Diesen Hunden möchte ich eine Stimme sein.
Ich wünsche mir, dass viel mehr Menschen lernen, ihren Hund wirklich zu verstehen. Auf einer tiefen, echten, ehrlichen Ebene. Um eine Verbindung zu schaffen, die sie durch alle Hochs und Tiefs des Lebens trägt.

Und weil ich weiß: Was sie brauchen, ist kein Gehorsamstraining.
Was sie brauchen, ist jemand, der sie sieht.
Wirklich sieht.
Und in Verbindung geht. Mit dem Hund. Und mit sich selbst.
Wenn wir uns selbst und unserem Hund wirklich begegnen, wird alles möglich.

Wir gehen tiefer

Ich arbeite mit einem besonderen Fokus auf Mensch-Hund-Teams mit Hunden aus dem Tierschutz genau aus den genannten Gründen.
Das war übrigens keine Kopfentscheidung, sondern ein Prozess.
Ein Gefühl, das immer stärker geworden ist und schließlich in einem Aha-Moment geendet ist: Ja, natürlich… Das ist mein Weg. Das ist meine Bestimmung. Hunde aus dem Tierschutz.
Weil ich weiß, wie besonders diese Hunde sind – mit all ihren Ecken, Kanten, Wunden und Wundern. Diese Hunde sind ein Geschenk.
Weil ich weiß, wie frustrierend es sein kann, wenn es immer nur schwer ist und du keine Ahnung hast, wie es jemals leichter werden kann.
Und wie kraftvoll es ist, wenn wir aufhören, zu kämpfen – und anfangen, wirklich gemeinsam zu wachsen.

In meiner Begleitung geht es nicht darum, Verhalten zu „korrigieren“.
Sondern darum, die Verbindung zu stärken. Und ja, wir arbeiten auch am Verhalten, aber da geht so viel mehr, wenn man darüber hinaus geht.
Echte Veränderung bedeutet, mit deinem Hund zusammen zu wachsen und als Team zusammenzuwachsen.

Ich bin für euch da

Ich fokussiere mich auf Menschen mit Tierschutzhunden – weil sie besondere Geschichten, Herausforderungen und Bedürfnisse mitbringen. Und weil sie mir besonders am Herzen liegen.

Aber: Dein Hund muss nicht aus dem Tierschutz kommen.
Denn meine Haltung gilt für alle Mensch-Hund-Teams.

Es geht nicht um Herkunft. Es geht um Tiefe.

Was zählt, ist deine Bereitschaft, nicht nur das Verhalten deines Hundes verändern zu wollen, sondern eure Beziehung zu vertiefen.
Deinen Hund wirklich zu sehen.
Und dich auch.
Eine echte Verbindung zu erschaffen. Für ein echtes Miteinander, das euch immer trägt.

Und was kommt jetzt?

Wenn du eintauchen möchtest in meine Welt und kostenlos einen ersten, tieferen Einblick gewinnen möchtest, dann ist das mein Geschenk an dich:

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Wir räumen mit ganz vielen Mythen auf, die dir und deinem Hund nicht weiterhelfen und schauen stattdessen auf das, was echte Veränderung möglich macht.
Damit aus euch ein echtes Dreamteam wird.

Ich freu mich auf dich und deinen Hund.
Von Herzen, Anna

Ein Kommentar

  1. Pingback: Besuch in einem rumänischen Tierheim – Dreamteamz

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